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Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3Quelle: AmazonISBN: 3453434064 9,95 EUR
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Features
Beschreibung
Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen – und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde…Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen.
2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer
Kunden Meinungen
Der grandiose Abschluss
Datum:16.08.2010 - Rating: 5/5Wie bereits in den ersten beiden Teilen, so erging es mir auch mit diesem 3 Teil der Millenium-Trilogie, ich konnte einfach nicht aufhören darin zu lesen, um zu erfahren wie's weitergeht, und wenn ich mich dann zwang, das Buch wegzulegen, dan spukte die Geschichte in meinem Kopf herum, so dass ich alle "Verpflichtungen" verschob um weiterlesen zu können. Einfach beste Unterhaltung.
Absolute Weltklasse !
Datum:11.08.2010 - Rating: 5/5Nach Verblendung und Verdammnis ist Vergebung also der dritte und letzte Teil der Stieg Larsson Trilogie.
Die bereits in den ersten beiden Teilen verrückte und entzückende Lisbeth Salander spielt in diesem Teil eine geniale Hauptrolle.
Nach dem versuchten Mord an Ihren Vater Alexander Zalatschenko beginnt Vergebung dort, wo alles in Verdammnis entdete.
Die Story ist wieder hervorragend geschrieben und man will das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen!
Wer jedoch denkt, dieser Teil beschränkt sich allein auf das Leben von Lisbeth Salander, der irrt.
Wie bereits zuvor gibt es verschiedene parallel laufende Handlungsstränge, wie z.B. für Mikael Blomquist, Erika Berger sowie Ronald Niedermann,
die einen immer wieder miträtseln lassen, was denn als nächstes passiert.
Auch die vielen Seiten über die schwedische Regierung und dessen Sicherheitspolizei fand ich sehr spannend und interessant.
Ich hatte, trotz der vielen Seiten dieses Buches, immer wieder den Gedanken, hoffentlich endet dieses Buch noch nicht.
Ich war von der Story so gepackt, dass ich am liebsten einen vierten, fünften und sechsten Teil hätte lesen wollen!
Dieses Buch war der perfekte Abschluss einer der besten Trilogien weltweit!
Warum so viel Lob?
Datum:11.08.2010 - Rating: 2/5Ich kann diese ganze Lobhudelei für die Millenniumtriologie nicht nachvollziehen! Teil 1 war noch ganz nett! Spannung gabs zu Hauf, auch wenn einige Sachen vorhersehbar waren. Teil 2 war schon deutlich sparsamer mit spannenden Elementen ausgestattet, so dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was wird wohl in Teil 3 passieren? Nämlich dann auch nichts, was wir schon gewußt hätten!!! Alles wird nochmals wiederholt und durchgekaut. Wo ist das spannend? Der Ausfug mit der Erika Berger Story war überflüssig und auch nicht sonderlich orginell. Ich war froh als ich fertig war. Die Abrechnung hat sich dann nochmals recht spannend gelesen, auch wenn klar war, daß es kommt wie es kommen mußte. Das Finale hat letztlich auch nichts wirklich neues geboten. Zusammenfassend kann man sagen, daß in allen 3 Bänden viel zu viel Kaffee getrunken wurde, es wurden zu oft Brote geschmiert und Michael Blomkvist hat viel zu oft sein Macbook auf und zu geklappt und es gibt viel, viel bessere Bücher.
Geniale Buchkunst
Datum:11.08.2010 - Rating: 5/5Manchmal ist es ja schon echt hart. Wenn man sich auf Seite 590 eines Romas wie Verblendung befindet und keine Stunde mehr Zeit hat um den Rest zu lesen. Da les ich sowas dann gerne mal bis halb 2 nachts, auch wenn ich am nächsten Tag wieder raus muss.
Das erste Kapitel hatte mich gar nicht in seinen Bann gezogen. Da dachte ich noch: Oh Mann, wie öde. Beim zweiten war ich bereits gefesselt und suchte fieberhaft auf den kommenden 500 Seiten nach der Stelle, an der sich Lisbeth und Mickael endlich treffen. Natürlich war das dann erst bei Seite 389, waaah!
Verblendung 20.07.10-24.07.10 4 Tage
Dass auf Band 1 Band zwei folgen sollte, war mir schon klar. Wo Verblendung mich schon stark in meinem Sozialverhalten beeinträchtigte (keine Zeit, muss lesen), war Verdammnis noch schlimmer. Endlich erfährt man wirklich gnadenlos alles über Lisbeth. Aber so ist der Autor. Er tut so, als würde er jeden Detail beschreiben auf Seiten über Seiten. Aber durch diese Flut an Information merkt man nicht, wie er einem die Wichtigsten Dinge vorenthält, die dann erst am Ende rauskommen und man ist ganz überrascht, dass man etwas nicht mitbekommen hat. Sehr geschickt. Nach Verdammnis ging ich kopfmäßig echt auf dem Zahnfleisch. Too much input.
Verdammnis 25.07.10-31.07.10 7 Tage
Ich wollte echt eine Pause machen, erst mal was leichtes lesen. Irgendwas Frauenroman-kitschiges mit Liebe und so. Tja... ich bin etwa 1 1/2 Seiten weit gekommen als mich irgendwas packte (vermutlich wollte ich wissen, wie ein Autor weitere 850 Seiten schreiben kann, während seine Hauptfigur mir Kofschuss im Krankenhaus liegt).
Nach 260 Seiten hatte ich genug. Ich war so frustriert, weil nichts Interessantes geschah, wollte das Buch sogar weglegen, hab es drei Tage liegen lassen und irgendeinen anderen Mist gelesen. Dann sah ich "Verblendung" auf DVD und das war so... naja, da hatte ich eben wieder richtig Lust auf die unbeschreiblich geniale Charakterführung der Romane. Bei Seite 300 hats mich dann gepackt und ich las die letzten 600 Seiten in 3 Tagen.
Vergebung 01.08.10-10.08.10 11 Tage
Fazit: Diese Romane sind echt gefährlich. Anfangen, frustriert sein, dass man keine Informationen bekommt und trotzdem schwirrt einem der Kopf wegen eines totalen Overflows an Informationen. Dabei ist Larsson so geschickt, dass er einem die wichtigsten 'Informationen vorenthält und erst am Ende lüftet. Oder vielleicht gibt er sie sogar an, aber in einem kleinen Nebensatz.
Die Charaktere sind einfach nur wundervoll. Lisbeth hat mich von Anfang an in Ihren Bann gezogen. Wunderbar definiert und ungradlinig. Am besten an Lisbeth finde ich, dass man sie jederzeit ernst nimmt, das wird nie si ein Spiel-Punk wie es oft in Romanen der Fall ist.
Es ist einfach sehr schade, dass es nicht mehr von Larsson gibt. Aber mein Kopf würde wahrscheinlich explodieren, wenn es das gäbe. Das ist schon nicht schlecht so.
Eine Frage ist noch offen geblieben: Was ist das Geheimnis von Lisbeths Schwester? Wir werden es wohl niemals erfahren, aber es gibt bestimmt ein Geheimnis.
Der Sprecher macht's
Datum:10.08.2010 - Rating: 5/5Was die Geschichte um Lisbeth Salander betrifft, wurde bereits alles gesagt. Die Story ist einfach klasse! Was mir aber vor allem wichtig ist, Dietmar Bär ist mein neuer Held der Erzählkunst. Ich habe viele Hörbücher im Schrank. Viele Geschichten, die dort erzählt werden sind sicher ähnlich spannend wie die Triologie von Stieg Larsson. Leider sind oft die Sprecher so schlecht, dass man einfach nicht wirklich abtauchen kann. Das kann so weit gehen, dass man eher abschaltet (Aktuelles Beispel: Schneemann von Jo Nesboe, Oliver Mommsen, Sprecher. Geht gar nicht!) Nicht so bei Dietmar Bär. Der Typ ist für mich sowieso ein Sympathieträger. Das er auch andere Rollen als den Tatort Kommissar kann, hat er ja bereits bewiesen. Das der Mann aber sein Handwerk auch als Sprecher so gut beherrscht, wusste ich bisher nicht. Ich habe wirklich nicht einmal gehadert, mit seinem Erzählstil. Was einfach überzeugt ist, dass Herr Bär nicht einfach nur so vorliest, nein, er färbt die Stimmen der einzelnen Charaktere so, dass man meint, es handelt sich um ein Hörspiel. Klasse! Bitte mehr davon....
